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Energieeffizienz und Kühlung

Durch steigende Stromkosten, steigender Wärmeentwicklung der Server und immer dichter gestellten Racks hat sich in den letzten Jahren ein weiterer Schwerpunkt für die Planung von Rechenzentren gebildet, nämlich die Energieeffizienz und die damit verbundene Strategie zur Kühlung.

Da die serverinterne Kühlung in einem Rack bei Weitem nicht ausreicht, werden Klimaanlagen zur Regulierung der Raumtemperatur verwendet.

Messungen haben ergeben, dass durschschnittlich mehr als 25% der im Rechenzentrum verbrauchten Energie durch Klimaanlagen und Ähnliches in Anspruch genommen werden.

 

Das Problem des erhöhten Stromverbrauches lässt sich sowohl durch Virtualisierung, als auch durch professionelle Raumkühlung bewältigen. Mit Virtualisierung ist gemeint, dass mehrere Virtuelle Server auf nur einem physischem Server laufen. Somit lässt sich Hardware sparen (konsulidieren), aber auch der Stromverbrauch senken.

 

Die Kühlung betreffend lässt sich sagen, dass in vielen Rechenzentren das Problem der so genannten HotSpots herrscht. Das sind Punkte in der Colocation, die im besonderen Maße Wärme abgeben und schlecht bis garnicht gekühlt werden.

 

Um diesem entgegen zuwirken, wird mehr und mehr die Strategie von einer Kalt- / Warmgang -  Anordnung verfolgt.

 

Hierbei ist der Fokus auf die Anordnung der Rackreihen gelegt. Die Racks sind so angelegt, dass sich jeweils die Server gegenüber stehen, also jeweils die Vorder- und Rückseite. Nun ist wichtig zu wissen, dass mittlerweile nahezu alle in Rechenzentren genutzten Servergehäuse die Luft vorne ansaugen und die Luft somit hinten rausströmt.

Ein Kaltgang ist nun dieser, über den die Vorderseite der Server erreichbar ist, ein Warmgang dementsprechend liegt zwischen den beiden Rückseiten. Nun wird bei einer Warm- / Kaltgang - Kühlung die kalte Luft der Klimaanlagen häufig durch den Doppelboden in die Kaltgänge des Zentrums geleitet, strömt dann durch die Servergehäuse und wird im Warmgang über die Decke zurück zur Klimaanlage geführt.

Wichtig ist somit ein geräumiger Doppelboden, der auch nicht durch lose Kabel versperrt wird.

 

Durch diese Technik wird das Problem der Hotspots reduziert, zudem herrscht eine einheitliche Temperatur innerhalb der Server. Der Nachteil hierbei liegt allerdings in der "Benutzerfreundlichkeit", da der Techniker oder Systemadministrator oft zwischen einem Kalt - und Warmgang wechseln muss.